Bildmobil Testbericht
Testbericht zum Speedstick von Bildmobil
Um als Pendler nicht mehr nur neidisch auf die vielen "Bahnsurfer" zu schauen, habe ich mich vor 2 Wochen dazu durchgerungen dem Thema 'mobiles Internet' mal eine Chance zu geben. Mir war klar, dass ich den Surf Stick selten mehr als 30 Minuten alle paar Tage nutzen würde. Deshalb kam auch nur ein Prepaidtarif in Frage. Nach kurzer Recherche wurde ich beim Surf Stick von Bildmobil fündig. Moderate Anschaffungskosten und für meine Bedürfnisse passende Zeitkontingente gaben letztendlich den Ausschlag zugunsten von Bildmobil.
1. Bestellung & Lieferung
Die Bestellung war super einfach und hat nichtmal 5 Minuten gedauert. Da ich ja bereits einen DSL-Anschluß zuhause habe, habe ich natürlich bequem online bestellt. Da ich als Zahlungsmethode für die einmaligen Kosten Überweisung gewählt habe, bekam ich anschließend eine Mail mit den nötigen Daten. Also Betrag überwiesen und 5 Tage später hatte ich auch schon Post. Sehr schnell und unkompliziert.
2. Installation
Nachdem ich den Surf Stick in eine freien USB-Anschluß meines Laptops gesteckt hatte, wurde automatisch die Installation der zum surfen nötigen Software gestartet. Dieser Vorgang dauerte nichtmal 2 Minuten. Das installierte Programm hatte auch schon alle Zugangsdaten voreingestellt. Deshalb wurde, nachdem ich die PIN eingab, sofort eine Verbindung hergestellt. Beim Aufrufen des Browsers wird man dann auf eine spezielle Seite von Bildmobil weitergeleitet, auf der man zum einen seine Daten ändern und zum anderen das gewünschte Minutenpaket aktivieren kann. Über diese Seite wird auch das Guthaben verwaltet und aufgeladen.
3. Netzabdeckung & Geschwindigkeit
Da ich in Berlin arbeite und etwas außerhalb lebe, hatte ich zu keinem Zeitpunkt Bedenken was die Netzabdeckung anbelangt. Zumal der Speestick von Bildmobil das Netz von Vodafone nutzt, welches im November 2009 von der Zeitschrift 'connect' zum wiederholten Male als bestes Netz ausgezeichnet wurde. Und ich wurde nicht enttäuscht. Der Verbindungsmanager von Bildmobil zeigt dauerhaft HSPA als Übertragungsart an. Besser gehts nicht. Damit kann ich unterwegs problemlos Videos schauen. Die Geschwindigkeit ändert sich auch nicht sobald ich ländlichere Gefilde erreiche. Da die zur Verfügung stehende Bandbreite auf alle Teilnehmer einer Funkzelle aufgeteilt wird, kam es grad abends mal vor, dass ich ausserhalb Berlins eine bessere Verbindung hatte als in der Hauptstadt selber. Auf dem Weg zu meinem Wohnort gibt es ein Funkloch wo ich auch mit dem Handy keinen Empfang habe, da ist natürlich auch mit dem Surf Stick kein Internet möglich. Für Gegenden in denen der Empfang nicht so gut ist, kann man an den Stick eine Antenne anschließen, weil ich das nicht brauchte, kann ich dazu aber keine Aussagen treffen. Da die Netzbetreiber die Netze aber stetig weiter ausbauen, sollte hier über kurz oder lang noch mehr Bandbreite zur Verfügung stehen.
4. Fazit zum Speedstick
Seitdem ich den Surf Stick habe, ist Bahn fahren wieder deutlich angenehmer geworden. Durch die stabile Verbindung kann ich auch unterwegs problemlos weiterarbeiten. Die verschiedenen Zeitpakete scheinen wie für mich gemacht zu sein. Ausser das 7 Tage Paket, welches ich nur im Urlaub nutzen würde, aber da ich den meistens im Ausland verbringe, kann ich das dort nicht nutzen. Um es kurz zu machen, ich bin begeistert von Bildmobil Stick und den sich dadurch eröffnenden Möglichkeiten. Uneingeschränkte Empfehlung daher von mir.

