1 und 1 Internet Stick Testbericht
Testbericht 1&1 Internet Stick
Mobiles Internet liegt seit einiger Zeit voll im Trend. Es bietet ja auch einige Vorteile. So kann man an jedem beliebigen Ort, egal wo man sich gerade befindet, ins Internet gehen.
Da ich mir gerade ein neues Netbook gekauft habe, entschloss ich mich, einen Versuch mit mobilem Internet zu wagen.
Ich schaute mir den einen oder anderen Testbericht an. Da ich gerade umgezogen bin, wählte ich eine Flatrate. Laut vielen Testberichten ist es gut möglich, eine mobile Flatrate auch zu Hause zu nutzen. Das spart erst einmal den neuen DSL-Anschluss. Eine Abfrage bei verschiedenen Mobilfunkanbietern ergab, dass nur D1 und D2 (Vodafone) in meiner Stadt eine durchgängige Versorgung mit UMTS beziehungsweise dem noch schnelleren HSDPA garantierten. Mit monatlich 29,99 erschien mir das Angebot von 1&1 besonders günstig. Es ermöglicht eine Flatrate mit einer Geschwindigkeit von bis zu 7.200 kBit/s. Vor allem aber ist ein Surf-Stick kostenlos enthalten in dem Angebot. Bei den meisten anderen Anbietern muss er extra bezahlt werden. In meinem Testbericht habe ich alles Wichtige über meine Erfahrungen mit dem Surf-Stick von 1&1 zusammengefasst.
Bestellung und Lieferung
Die Bestellung über die Webseite von 1&1 ging einfach, da die Seite übersichtlich gestaltet ist. Voller Freude merkte ich, dass sogar noch 50 Euro Startguthaben mitgeliefert werden. Allerdings gab es auch zwei Wermutstropfen, die ich in meinem Testbericht auch nennen muss: Zum einen wurde eine Bereitstellungsgebühr von 29,99 Euro fällig. Zum anderen musste ich mich für eine Mindestvertragsdauer von zwei Jahren verpflichten, was man sich doch gut überlegen sollte.
Geliefert wurde das Teil inklusive der Vertragsunterlagen innerhalb von 10 Tagen, was wohl üblich sein dürfte.
Installation
Nach der Freischaltung machte ich mich an die Installation, die mühelos gelang. Im Prinzip installierte sich der Surf-Stick auf meinem Windows XP praktisch von selbst. Auch bei anderen neueren Betriebssystemen dürfte das problemlos klappen. Und so war ich überraschend schnell im Internet. Insoweit ist mein Testbericht über den Surf-Stick von 1&1 bis hierhin positiv.
Netzabdeckung und Geschwindigkeit
Auch über die Netzabdeckung kann ich in meinem Testbericht Positives sagen. Wie auf der Übersichtskarte bei Vodafone angegeben, hatte ich zu Hause die HSDPA Geschwindigkeit zur Verfügung. Um den Testbericht zu vervollständigen, bin ich mit dem Laptop auch in Randgebiete gefahren. Hier war dann des Öfteren nur GPRS/Edge verfügbar, was wesentlich langsamer ist.
Wichtig für einen Testbericht ist vor allem die Frage, wie schnell ich tatsächlich surfen kann. Nach meiner Erfahrung schwankte die Geschwindigkeit recht stark. Je nach Tageszeit erreichte ich oft nur 250 KB/s Downloadgeschwindigkeit, das entspricht einer Verbindung von 2000 kbit/s. Also mit den versprochenen 7.200 kbit/s war es nicht so weit her. Als Maximum habe ich etwa 4500 kBit/s erreicht.
Kritisch muss ich in meinem Testsbericht zum 1&1 Surf-Stick anmerken, dass ab und zu Verbindungsabbrüche zu verzeichnen waren. Meist erfolgte die Wiedereinwahl aber recht rasch.
Fazit
Meiner Meinung ist der Surf-Stick von 1&1 mit gewissen Einschränkungen empfehlenswert. Der Hauptnachteil ist meiner Meinung nach, dass eine Bindung für zwei Jahre besteht. Es ist deshalb sehr wichtig, dass man sich vorher genau erkundigt über die Netzabdeckung. Ein Testbericht kann natürlich immer nur die Abdeckung in einer bestimmten Gegend prüfen.
Im Moment dient der Surf-Stick mir auch als Ersatz für einen festen DSL-Anschluss. Ab 5 GB Monatsverbrauch wird allerdings die Geschwindigkeit auf GPRS-Tempo gesenkt. Laut Testberichten ist dies aber bei vielen anderen Anbietern von Surf-Sticks auch so. Es gibt bei 1&1 auch einen Surf-Stick mit GPRS-EDGE-Geschwindigkeit als Maximum, der billiger ist. Das lohnt sich meiner Meinung nach aber nicht, weil dort nur etwa 200 kbit/s erreicht werden.
Über den Service von 1&1 kann ich in meinem Testbericht nichts sagen, da ich ihn bislang nicht in Anspruch nehmen musste. Die Abbuchungen erfolgen monatlich vom Konto. Hierbei gab es bisher keine Probleme.
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